10 Gründe fürs Bausparen

Sicherheit in unsicheren Zeiten: Der Wunsch nach finanzieller Unabhängigkeit steht ganz oben auf der Wunschliste der meisten Deutschen. Symbol dafür sind die eigenen vier Wände. Für 65 Prozent aller Deutschen ist die eigene Immobilie die ideale Altersvorsorge. Deswegen sind bereits knapp 25 Millionen Deutsche Bausparer. Diese Form der Vermögensbildung ist also aktueller denn je. Jochen Ament, Bausparexperte der Deutschen Bausparkasse Badenia, stellt die 10 wichtigsten Gründe für einen Bausparvertrag vor:

1. Renovieren und Modernisieren
Der Bausparvertrag ist nur zum Bauen da! Das stimmt nicht ganz. Immer mehr Menschen nutzen das Geld, um ihre Häuser und Wohnungen zu renovieren und zu modernisieren. 2008 flossen schon 70 Prozent der Wohnungsbauinvestitionen in Projekte wie neue Heizungsanlagen, Wintergärten und in viele andere Maßnahmen zur Energieeinsparung und Energieeigenversorgung. Die Deutsche Bausparkasse Badenia stellt für solche Bauvorhaben spezielle Darlehen ohne Absicherung im Grundbuch zur Verfügung. Diese so genannten Blankodarlehen gibt es bis zu einer Summe von 30.000 Euro.

2. Geld für die Mietwohnung
Was viele nicht wissen: Auch Mieter können Modernisierungsarbeiten in ihren Wohnungen mit ihrem Bausparvertrag finanzieren. Das Einverständnis des Vermieters vorausgesetzt, ist der Weg frei für neue Parkett-Böden oder ein renoviertes Badezimmer – in den gemieteten vier Wänden.

3. Weg mit den Schulden
Neben der Verwendung für Bau- und Bestandsmaßnahmen können mit der Bausparsumme auch bestehende Kredite umgeschuldet werden, die dem Wohneigentum dienen. Das lohnt sich vor allem für Bauherren, die ihre Immobilie teurer finanziert haben und das Darlehen jetzt ablösen möchten. In dieser Situation ermöglicht der Bausparvertrag eine Finanzierung zu günstigeren Zinsen – so bleibt mehr finanzieller Spielraum für sonstige Dinge wie z. B. einen schönen Urlaub.

4. Gute Verzinsung
Bankrotte, Verstaatlichungen und Absturz der Aktienindices. Im Laufe der Krise an den Finanzmärkten hat sich das Bausparen einmal mehr bewährt. Während andere Anlageformen derzeit oft nur winzige Zinsen abwerfen, überzeugen Bausparverträge mit einer guten Verzinsung – mit staatlichen Prämien und Zinsboni können Bausparer eine Jahresrendite von bis zu vier Prozent erreichen.

5. Sicherheit
Ob schwache Konjunktur, Inflationsangst oder schlechte Börsenstimmung – wer schon einmal in Aktien oder Fonds investiert hat, kennt das Risiko möglicher Kursschwankungen. Bausparen zeichnet sich hingegen durch Stabilität aus: Ein vertraglich abgesichertes Zinsniveau in der Spar- und Darlehensphase gleichermaßen sowie eine hohe Sicherheit zeichnen die Anlage aus.

6. Flexibilität
Arbeitsplatzwechsel, Familiengründung oder die notwendige Anschaffung eines Autos – Lebenssituationen ändern sich oftmals ganz schnell. Bausparer haben damit kein Problem. Sie können ihre Sparrate flexibel bestimmen oder auch vorübergehend aussetzen. Außerdem ist auch eine Senkung oder Erhöhung der Bausparsumme möglich. Flexibilität, die kein anderer Sparplan bietet.

7. Der Staat fördert
Bausparen ist eine der wenigen Geldanlagen, die auch Vater Staat fördert. Einzahlungen auf einen Bausparvertrag können mit der so genannten Wohnungsbauprämie belohnt werden. Auf die prämienbegünstigten Höchstbeträge von 512 Euro bei Ledigen und 1.024 Euro bei Verheirateten gibt es staatliche Zuschüsse von 8,8 Prozent. Allerdings darf der Bausparer bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschreiten (25.600 Euro bei Ledigen, 51.200 Euro bei Verheirateten zu versteuerndes Einkommen). Und: Das Geld muss wohnungswirtschaftlich verwendet werden.

8. Besonders junge Menschen profitieren
Eine Ausnahme macht der Gesetzgeber bei der Zweckgebundenheit der Wohnungsbauprämie allerdings: Junge Menschen, die bei Abschluss eines Bausparvertrages jünger als 25 Jahre sind, können nach sieben Jahren frei über ihr Guthaben samt Prämie verfügen – das jedoch nur einmal.

9. Unterstützung vom Chef
Extra-Geld vom Arbeitgeber. Viele Beschäftigte haben einen Anspruch auf vermögenswirksame Leistungen – bis zu 40 Euro monatlich. Wenn Arbeitnehmer dieses Geld in einen Bausparvertrag investieren, können sie eine zusätzliche Förderung vom Staat erhalten. Diese so genannte Arbeitnehmer-Sparzulage beträgt 9 Prozent. Auch bei dieser Förderung gelten Einkommensgrenzen – in Höhe von 17.900 bzw. 35.800 Euro (Ledige/ Verheiratete) zu versteuerndem Einkommen.

10. Tradition
Seit der Gründung der ersten Bausparkasse in Deutschland bewährt sich der Gedanke des kollektiven Sparens mit dem Ziel, Wohneigentum zu erwerben. Sicherheit geht vor: Deutsche Bausparkassen vergeben Darlehen nur unter strengen Auflagen – so muss der Hausbauer Sicherheiten stellen und eine gute Bonität nachweisen. Entwicklungen wie jüngst auf dem amerikanischen Immobilienmarkt können so ausgeschlossen werden.

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